Gebärmutterentfernung mit Bauchschnitt

24. August 2011

Abdominale Hysterektomie

Bei der abdominalen Hysterektomie handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Gebärmutter durch einen Bauchschnitt entfernt wird. Andere weibliche Geschlechtsorgane können ebenfalls mit entfernt werden. 

Was passiert während dieses Vorgehens ?

Sie erhalten eine lokale oder allgemeine Narkose. Sie verhindert, dass Sie während der Operation Schmerzen spüren. 

Normalerweise wird ein kleiner Katheter (ein kleines Rohr) durch Ihre Urethra (Harnröhre) in der Harnblase plaziert. Über diesen Katheter fließt der Urin ab. 

Sie erhalten eine Venenverweilkanüle in Ihren Arm über die Flüssigkeiten und Medikamente verabreicht werden. 

Der Arzt macht einen Schnitt in die Bauchwand, um die Bänder und Blutgefäße um die Gebärmutter freizulegen. 

Die Bänder und Blutgefäße werden vom Arzt von der Gebärmutter getrennt. 

Der Arzt verbindet dann die Blutgefäße, so dass sie heilen und nicht nachbluten. 

Dann wird die Gebärmutter entfernt, indem Sie vom oberen Scheidengewölbe abgeschnitten wird. 

Das Scheidengewölbe wird vernäht, so dass kein Loch bestehen bleibt. 

Was passiert nach der Operation ?

Die Venenverweilkanüle wird 1 oder 2 Tage nach der Operation entfernt. 

Sie müssen für 3 bis 5 Tage im Krankenhaus bleiben. 

Nachdem Sie wieder zu Hause sind, müssen Sie sich noch ausreichend Erholung gönnen. Heben Sie keine schweren Sachen und beanspruchen Sie für 4 bis 6 Wochen auch nicht auf andere Art und Weise die Bauchmuskulatur. 

Wenn Sie vor der Operation noch Ihre Regelblutung hatten, so ist diese nach der Operation beendet. Sie können auch nicht mehr schwanger werden. 

Wenn Ihre Eierstöcke mit entfernt wurden, so kommen Sie direkt nach der Operation in die Menopause und es kann sein, dass Ihr behandelnder Arzt Ihnen Hormone verschreibt. 

Achten Sie darauf, alles, was Sie in Bezug auf die Folgen und Behandlungen beschäftigt, vor der Operation mit Ihrem Arzt zu besprechen. 

Welche Risiken gehen mit diesem Verfahren einher ? 

  • Der Bauchschnitt muss möglicherweise wiedereröffnet werden, um Blutungen zu stoppen.
  • Ihre Blase oder die dahin führenden Harnleiter können werden und wiederhergestellt werden müssen.
  • Ein Blutklumpen kann sich lösen, in die Blutbahn gelangen und eine Lungenarterie blockieren (Lungenembolie).
  • können eine Infektion oder Blutung entwickeln.
  • Der Schnitt kann sich wieder öffnen.
  • Ihr Darm oder Ihre Eingeweide können während der Operation verletzt werden.

Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, ob diese Risiken auf Sie zutreffen.

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