Die komplette Gebärmutterentfernung erhöht das Risiko einer Inkontinenz

24. August 2011

Eine komplette Gebärmutterentfernung sollte nur erfolgen, wenn der Beckenboden anschliessend optimal mit eigenem Gewebe und Bändern wieder aufgebaut wird. Die zweite Möglichkeit, eine Senkung zu verhindern, ist die Belassung des Gebärmutterhalses bei der Gebärmutterentfernung, so dass nur der Gebärmutterkörper entfernt wird. Bei EndoGyn entscheidet die Patientinnach einem ausführlichen Gespräch, welche Methode derGebärmutteentfernung, auf jeden Fall OHNE Bauchschnitt, durchgeführt wird.

 

Denn:

Mediziner des Karolinska Institutes haben gezeigt, dass Frauen, die sich einer kompletten Gebärmutterentfernung unterziehen mussten, mehr als zweimal so häufig eine Operation zur Behandlung einer Harninkontinenz durchführen. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Harninkontinenz in den ersten fünf Jahren nach der Gebärmutterentfernung am größten ist. Doch auch nach diesem Zeitraum verbleibt ein deutlich erhöhtes Risiko. Dies gilt besonders für Frauen, bei denen die Entfernung der Gebärmutter nach ihrer Menopause oder nach mehreren Entbindungen vorgenommen wurde.

Quellen: Zeitschrift "Der Gynäkologe" | Karolinska Institut